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Tobias Hauswurz
Redakteur

Tach zusammen,

die Stadtverwaltung sieht keinen Handlungsbedarf, die illegale Mülldeponie im Hafen Grimberg vor Wind und Regen zu schützen. Und das, obwohl sie giftiger sein könnte, als bislang angenommen. Gezeigt hatte das eine CORRECTIV-Recherche, die jetzt Thema im Umweltausschuss war. Ein ausführliches Gutachten zum Hafen Grimberg bleibt unter Verschluss.

Darum geht’s: Im Mai veröffentlichte CORRECTIV-Reporter Michael Billig eine Recherche zum Hafen Grimberg. Wir hatten mit ihm zusammen an verschiedenen Stellen auf der illegalen Deponie Proben genommen und zur Auswertung in ein Fachlabor geschickt. Wir wollten wissen, ob die illegale Deponie nicht nur lästig, sondern auch gefährlich sein könnte. 

Das Ergebnis: In den Proben finden sich unter anderem Schwermetalle, die Krebs verursachen und das Grundwasser verunreinigen können – zum Teil liegen die Werte deutlich über den Grenzwerten, die noch als ungefährlich gelten. Die Stadtverwaltung und die RAG Aktiengesellschaft (ehemals Ruhrkohle AG), der das betroffene Grundstück gehört, sehen hingegen keinen Grund zur Sorge. Mehr dazu weiter unten.