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Tobias Hauswurz
Redakteur

Tach,

2026 läuft es finanziell so schlecht, dass Gelsenkirchens Kämmerer eine Haushaltssperre verhängt hat. 

Darum geht’s: Die Stadtverwaltung geht davon aus, dass sie das Jahr mit einem 70-Millionen-Euro-Minus abschließen wird. Sparvorgaben der Verwaltungsspitze aus dem April haben nicht gefruchtet. Deshalb braucht es jetzt die Notbremse: Haushaltssperre.

Das bedeutet: Alle in der Verwaltung, die bis Jahresende noch Geld brauchen, müssen den Kämmerer fragen. Eigentlich können die einzelnen Dienststellen über das Budget, das ihnen im Haushaltsplan zur Verfügung gestellt wird, frei verfügen. Jetzt nicht mehr.